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Comicbuch Rezension “Tango de la Mort” von Ulf K. (2004)

Das letzte Buch aus meiner letzten Comicshop-Phase stammt von “Ulf K.” und hat den sinnigen Titel “Tango de la Mort”. Insgesamt eine Sammlung von unterschiedlichen Comicstrips ohne direkten Zusammenhang. Interessant, morbide, manchmal aber auch etwas seltsam fad.

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), Buchdeckel

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), CropTop

Worum geht es?

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), Buchdeckel

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), Buchdeckel

Das Comicbuch war beim Kauf eingepackt und so habe ich nur die Vorder- und Rückseite gesehen bzw. gelesen. Bei der Grafik auf der Titelseite dachte ich mir, es könnte ein morbides Werk über Tod, etwas Poesie zum Leben sein. Tatsächlich hat mich kaum eine Geschichte wirklich mitgenommen, manche wirkten eher seltsam auf mich.

So sucht beispielsweise ein Muttersöhnchen und Preisrätselfreund nach dem Tod der Eltern nach einem neuen Rätsel und findet Frauen als größtes Rätsel. Bei einer Kellnerin, die er erobern möchte, findet er heraus, dass sie von ihrem Exfreund in Spanien sitzen gelassen wurde und ein Kind bekam, das sie zur Adoption freigab. Ergo findet er das Kind und bringt es ihr, als Preis erhält er ihr (physisches) Herz, eingelassen in einem Glas am Regal.

http://www.graphic-novel.info meint zum Autor und Buch:

“Die Charaktere von Ulf K. sind liebenswerte Außenseiter, die an die eigene Fantasie glauben. Seine Geschichten infizieren mit einer Faszination, der man sich nur schwer entziehen kann. Der 1969 mit dem bürgerlichen Namen Ulf Keyenburg in Oberhausen geborene Zeichner und Illustrator gehört zu den renommiertesten Deutschlands. 2004 wurde Ulf K. auf dem internationalen Comicsalon in Erlangen als bester deutschsprachiger Comiczeichner mit dem Max-und-Moritz-Preis ausgezeichnet. Seine Publikationen erscheinen weltweit. … Die überarbeitete Neuauflage von “Tango de la Mort” macht das poetische Frühwerk von Ulf K. einer breiteren Öffentlichkeit endlich wieder zugänglich. Der Band besticht in seiner reduzierten Schwarz-Weiß-Bildsprache durch sehr fantasiereiche, verträumte Geschichten, die zwischen  Liebe, Tod und den Sternen eine eigene märchenhafte Welt entstehen lassen, in die man als Leser(in) verheißungsvoll entführt wird.”

Mein Fazit

Laut Intro hat Keyenburg die Geschichten zuerst auf selbst kopierten Papier herausgebracht und verteilt. Ich kann mir gut vorstellen, wie die einzelnen Geschichten im Wust der heutigen Kommunikation und Dauerstresses wirken, aber losgelöst von diesem verträumten Image waren mir die Geschichten letztlich zu sehr an der Realität angelehnt, teilweise zu depressiv, zu oberflächlich, teilweise auch einfach ohne Ende.

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), Auszug

Ulf K. “Tango de la Mort” (2004), Auszug

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